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Tschechien: Wirtschaft

Tschechien liegt im Herzen Europas und grenzt an Deutschland, Polen, die Slowakei und Österreich. Das Land umfasst die drei historischen Regionen Böhmen, Mähren und Tschechisch-Schlesien (welches sich in Polen fortsetzt), es besteht heute geopolitisch aus 15 vor kurzem geschaffenen Regionen und 77 Bezirken. Die Hauptstadt Prag ist die bestentwickelte Region Tschechiens und eine der bestentwickelten Regionen der EU.

HILL International Tschechien ist am tschechischen Mark bereits seit 20 Jahren tätig. Unser Service stützt sich auf Expertise, Vertrauen und einen personenzentrierten Ansatz, sowie auf gute Beziehungen sowohl zu Kundinnen/Kunden als auch zu Kandidatinnen/Kandidaten. Viele heimische und internationale Kundinnen/Kunden haben bereits von unserem Wissen, unserer

Der wichtigste Faktor zur Schöpfung des BIP ist die industrielle Produktion, besonders die Produktion von Maschinen, Elektrogeräten und Transportfahrzeugen. 2008 erzeugte die Automobilindustrie, die mehr als 155.000 Arbeitnehmer beschäftigt, mehr als 25% der Gesamtproduktion Tschechiens und 23% des Exports. 2009 veränderte sich die Situation drastisch und die Automobilindustrie sah sich gezwungen, tausende Angestellte zu entlassen. Andererseits können bereits erste Anzeichen einer erhöhten Nachfrage zu Beginn des Jahres 2010 gesehen werden.

Ein weiterer wichtiger Zweig ist die Produktion von Elektrogeräten, welche in den letzten Jahren ein rasantes Wachstum (Anstieg auf aktuell 16%) vorweisen konnte. Diese Tatsache und wachsende Industrien wie Feinmechanik oder die Nahrungsmittelindustrie beweisen, dass die tschechische Produktion zunehmend ihren »Schwerindustrie«-Beigeschmack verliert.

Das wirtschaftliche Wachstum bewirkte wachsende Export- und Personalnachfragen. Die Arbeitslosenrate ist 2008 auf 6% gesunken, steigt aber aufgrund der Wirtschaftskrise wieder auf 9,2%. Die berufstätige Bevölkerung macht ungefähr 5,7 Mio. Beschäftigte aus: 4,9 Mio. unselbständig Beschäftige und 800.000 Unternehmer/innen (78% davon ohne Angestellte/n). Die aktuelle Krisenlage hat Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt, erstes Anzeichen war die Ausgliederung ausländischer Arbeitnehmer/innen mit befristeten Arbeitsverträgen.

2008 war der tschechische Export hauptsächlich auf EU Länder (73%) fokussiert. Deutschland (31% des Exports), die Slowakei (9.2%), Frankreich (12%), Großbritannien (5.4%), Italien (4.8%) und Österreich (4.7%) gehören zu den wichtigsten Geschäftspartnern Tschechiens.

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