Makroökonomische Daten 2006
Einwohner – 5.387.285
BIP Wachstum – 8,3%
Arbeitslosigkeit – 11,1%
Inflation – 4,2%
Export Volumen – 37.424 Mio EUR
Import Volumen – 40.215 Mio EUR
Slowakei: Wirtschaftszahlen
Die Slowakei liegt im Herzen Europas, angrenzend an Tschechien, Ungarn, Polen und Österreich. Niedrige Steuern, ein liberales Personalsystem und gut entwickelte Logistik machen die Slowakei zu einem attraktiven Standort für ausländische Investoren. Schon seit Urzeiten führen wichtige Handelsrouten, wie zum Beispiel die Bernsteinstrasse, durch die Slowakei. Diese dienten nicht nur dem Handel mit Gold, Bernstein und Fellen, sondern waren auch eine wichtige Kommunikationsverbindung, welche die Beziehungen zwischen verschiedenen Nationalitäten und Kulturen vereinfachte.
Seit Ende der 90er entwickelt sich die mitteleuropäische Region stärker als der Rest Europas. 2006 hatte die Slowakei eines der höchsten BIP Wachstümer der Europäischen Union. Die slowakische Regierung erwartet 2007 ein Wachstum von bis zu 10%.
Das größte Plus des BIP war im Bereich der industriellen Produktion, vor allem in der Produktion von Maschinen, Elektrogeräten und Transportfahrzeugen. Laut Vorhersagen soll die Automobilindustrie 2008 mehr als 50% der slowakischen Industrieproduktion ausmachen und der Anteil der Automobilindustrie soll 60% des Exports erreichen, während sie mehr als 100.000 Menschen Arbeitsplätze sichert.
Dieses wirtschaftliche Wachstum führt zu Exportsteigerung und Schaffung von neuen Arbeitsplätzen. Die Arbeitslosigkeit erreichte 11,1% im Jahr 2006. Sie ist immer noch doppelt so hoch wie der EU Durchschnitt. In der Slowakei gibt es ungefähr 2,2 Millionen Erwerbstätige: 1,9 Mio. sind Arbeitnehmer und 300.000 Unternehmer (68,7% davon ohne Angestellte).
2005 orientierte sich die Slowakei in Sachen Export hauptsächlich an OECD Länder (90% des totalen Exports) und den EU Länder (85%). Deutschland (26%), Tschechien (14%) und Österreich (7%) gehören zu den wichtigsten Geschäftspartnern der Slowakei.
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