Polen: Wirtschaft

Polen bildet mit einer Einwohnerzahl von 38,17 Millionen den größten Markt in Zentraleuropa, und den sechstgrößten innerhalb der EU. Diese 38,17 Millionen Konsumenten sorgen für einen jährlichen Handelsanstieg von 10 %.
Die polnische Wirtschaft entwickelt sich um einiges schneller als die der europäischen Zone insgesamt; so z.B. um 1,5% schneller als die des Durchschnitts der 27 Mitgliedstaaten der EU. Durch den Anstieg des BIP von 6,1% im Jahr 2006 wird mit einem weiteren Anstieg auf 6,5% im Jahr 2007 gerechnet. Polens Wirtschaftswachstum wird vor allem durch vermehrte Exporte, beschleunigte industrielle Produktion und dem herrschenden Investitionsboom angekurbelt. Auch die Zahl der Beschäftigten steigt; im Jahr 2006 sank die Arbeitslosenquote um 4% im Vergleich zum Vorjahr.
Seit 2000 lassen sich Exportumsätze in enormen Höhen verzeichnen. So erreichte die Exportrate 18,5% im Jahr 2006. Dieser Aufschwung ist auf die erhöhte Wettbewerbsfähigkeit polnischer Waren und zum Teil auf den Anstieg inländischen Konsums zurückzuführen. Immer mehr einheimische Firmen drängen in den Exportmarkt, wobei viele der marktführenden exportierenden polnischen Unternehmen ihre Güte nicht nur in europäische Märkte, sondern auch nach Russland und in asiatische Länder ausführen. Die Hauptexporteure Polens finden sich vor allem in der Nahrunsmittel-, der Möbel-, Automobilteil-, Schiffs- und Plastikwarenbranche.
Zu Polens Haupthandelspartnern zählen - mit den höchsten Exportumsätzen - Deutschland (27,2%), Russland (9,7%) und Italien (6,7%), während Deutschland (27,2%), Italien (6,4%) und Frankreich (6,3%) die wichtigsten polnischen Importpartner darstellen.
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